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(maho)Bereits im September diesen Jahres konnte sich der Eberbacher Mountainbiker und Downhill-Spezialist Marvin Kaufmann vom VfR Waldkatzenbach bei einem internationalen Downhill-Rennen im kanadischen Whistler einen Namen machen. Diesem Erfolg schloss sich nun die Teilnahme beim letzten Race der Cannondale Enduro Tour in Bussang-Saint Maurice im Elsaß an - diesmal gemeinsam mit seinem nicht weniger talentierten Bruder Steven Kaufmann, der ebenfalls für den VfR Waldkatzenbach an den Start ging. Vom Gipfel der Vogesen, dem Grand Ballon D‘Alsace mit 1.424 m ü.NN ging es für die Starter und Starterinnen über mehrere Etappen, einer Gesamtlänge von 41 km , 1.650 Höhenmetern und 2.300 Abfahrtsmetern ins Ziel nach Bussang. Enduro-Rennen wie die Cannondale Tour, setzen sich aus mehreren Einzeletappen, den Stages, zusammen. Eine Stage ist dabei die schwierige Abfahrt die in die Wertung einfließt, während die Auffahrt zum nächsten Teilabschnitt unberücksichtigt bleibt. Zum Rennen sind nur Fahrer mit einer Lizenz ihres Radsportverbandes zugelassen.

Bereits um 8:30 Uhr am Morgen ging es für die Brüder Kaufmann auf das noch neblige Gelände am Gipfel des Großen Bellchen, wie der Grand Ballon in  Deutschland genannt wird. Bei 5°C und hoher Luftfeuchtigkeit waren die Trails schwieriges Terrain und äußerst anspruchsvoll. Dies forderte bereits bei der ersten Stage von Steven Tribut. Er blieb nach wenigen hundert Metern mit seinem Pedal an einem großen Stein hängen und ging auf felsigem Untergrund hart zu Boden. Der Sturz bedeutet für ihn das Aus. Neben einer verletzten Schulter wurde später auch eine leichte Gehirnerschütterung diagnostiziert.

Marvin dagegen blieb im Rennen und erlebte nach eigener Aussage auf der zweiten Stage den für ihn schönsten Teil des Rennens - auf perfektem Waldboden und mit schnellen Kurven. Die spaßigen Abfahrten mussten sich die Fahrer allerdings mit steilen Anstiegen von bis zu 550 Höhenmetern erst verdienen. Dem Eberbacher gelang die dritte und vierte Wertungs-Abfahrt nahezu fehlerfrei, was seinem Zeitkonto zu Gute kam. Mit einer Gesamtzeit von 23:58 min. bedeutete das den 11. Platz in seiner Wertungsklasse, er ließ er damit einige Werksfahrer großer Radhersteller hinter sich und war gleichzeitig schnellster Deutscher im gesamten Starterfeld.

Nach seinem 10. Platz in Kanada beweist Marvin Kaufmann mit diesem Ergebnis konstantes Leistungsvermögen und sein außerordentliches Talent in den Mountainbike Abfahrtsdisziplinen .

 

Latest New's

Silvesterlauf 2020 wg. Corona abgesagt

Mit großem Bedauern teilen wir euch mit, dass wir den 17. Silvesterlauf in diesem Jahr aufgrund der aktuellen Situation leider absagen müssen. Die Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen, aber wir sehen keine Möglichkeit, unseren Silvesterlauf, wie in den letzten Jahren, während der Corona-Pandemie durchzuführen.

Wir hoffen aber,  dass wir uns 2021 alle mit großer Freude unter besseren Rahmenbedingungen wiedersehen.

 

Lea Kumpf holt deutschen Vizemeister-Titel im Downhill

Nachdem Corona bedingt nahezu allen nationalen Mountainbike-Downhill Wettkämpfe abgesagt wurden, fand sich mit der Thüringen Alpin GmbH ein Veranstalter der sich kurzfristig dazu bereit erklärte, den Lauf zu Deutschen Downhill Meisterschaft auszutragen. Veranstaltungsort am 26./27.09.2020 war der kleine Ort Steinach in Thüringen, direkt neben dem Rennsteig gelegen, dem ältesten und meistgelaufenen Weitwanderweg Deutschlands.
Für den VfR ging Lea Kumpf an den Start, die sich kurzfristig dazu entschied, sich zu ihrem ersten Downhill Rennen überhaupt anzumelden. Am Freitag erfolgte bereits die Anreise um sich im offenen Training mit der Strecke vertraut zu machen, bevor am Samstagvormittag dann das Pflichttraining auf dem Plan stand. Bei diesem musste jeder Teilnehmer die Strecke mindestens zwei Mal befahren. Leider hatte über Nacht das Wetter umgeschlagen und begonnen zu regnen, so dass die 1,75 km lange Strecke (250 Höhenmeter) entsprechend aufgeweicht war und eine regelrechte Schlammschlacht begann. Doch Lea kam mit den Streckenverhältnissen recht gut zurecht, so dass sie am Nachmittag im Qualifikationslauf überraschenderweise sogar knapp die Bestzeit in Ihrer Klasse belegen konnte. Sie war sich jedoch sicher, dass einige ihrer Konkurrentinnen noch nicht am Limit fuhren, um sich die schnellste Zeit für den Finallauf am Sonntag aufzusparen. Aber es war auch klar, dass sie mit einer ähnlichen Zeit durchaus um einen Podestplatz kämpfen kann. Am Finaltag hatte es dann zwar aufgehört zu regnen, aber bei Temperaturen unter 10 °C waren die Streckenverhältnisse immer noch identisch zum Vortag. Einige der anderen Fahrerinnen hatten dann auch Leas Zeit vom Vorlauf unterbieten können, so dass sie als letzte Starterin gezwungen war, ihre eigene Zeit vom Samstag zu unterbieten um die Chancen auf einen Platz auf dem Siegerpodest zu wahren. Nach einem fehlerfreien Lauf kam sie nach 3:04 Minuten mit ca. 3 Sekunden Rückstand auf Anastasia Thiele (BSS Devo Team) auf Platz zwei ins Ziel, Platz 3 belegte Antonia Enderlin (Team 3Sam Racing).

 

Marvin Kaufmann startete bei der Enduro Trail Trophy in Bischofsmais

Nach seinem Start bei der Cannondale Enduro Tour Anfang September im elsässischen Busson am Ballon d'Alsace, startete Marvin Kaufmann vom VfR Waldkatzenbach am 19./20.09.2020 bei der Trailtrophy im Bikepark Geisskopf in Bischofsmais (Landkreis Regen / Bayern).
Auf Grund seiner späten Anreise, musste er die einzelnen Stages (Teilrennabschnitte) alle blind absolvieren, da ihm vorab keine Zeit blieb sich diese anzuschauen bzw. abzufahren.
So ging am ersten Renntag dann gänzlich unvorbereitet auf die Strecke, die mit insgesamt 25 Kilometer und 1300 Höhenmeter in fünf Abschnitte (sogenannte Stages) aufgeteilt war.  Trotz der Tatsache, dass 550 Höhenmeter mit dem Lift bewältigt werden konnten, verlangte der erste Tag, durch die teilweise sehr steilen Rampen und die relativ lange Streckenlänge, den Fahrern alles ab. Alles zusammen stellt offensichtlich für Marvin Kaufmann kein Problem dar, denn am Ende landetet am Endes des ersten Renntages auf einem hervorragenden 7. Platz. Der zweite Renntag gestaltete sich ähnlich anstrengend und schickte die Fahrer auf vier Stages mit insgesamt 15 Kilometern und 800 Höhenmetern. Die gute Platzierung des Vortages ermöglichte Kaufmann den Start aus dem ersten Startblock, von wo aus er mit den schnellsten Bikern der Veranstaltung ins Rennen fuhr.
Die Montainbiker schenkten sich gegenseitig nichts und es ging hart zu Sache. Gerade die am zwieten Tag zu befahrende Downhill-Strecke, die als die schwierigste Sektion des Bikeparks in Bischofsmais gilt, war nach dem Geschmack des Eberbacher Bikers und so fand er auch am zweiten Renntag seinen „Speed“, wie man in Fachkreisen zu einem guten Rennverlauf sagt.

Ohne Sturz und Defekt schaffte er es ins Ziel und erreichte den großartigen 8. Platz von insgesamt 311 Teilnehmern.

 

Bild (Marina Hofherr): Das Bild zeigt Marvin Kaufmann beim Rennen 

 

Marvin Kaufmann startet bei Cannondale Enduro Tour

Parallel zu dem wohl größten Profi-Straßenradevent weltweit, der Tour de France, wurden nach der langer Coronapause auch wieder Amateur-Rennen im Bereich Mountainbike-Enduro durchgeführt.

Der Eberbacher Biker Marvin Kaufmann, der für den VfR Waldkatzenbach startet, nahm am ersten Lauf zur Cannondale Enduro Tour im französischen Busson und St. Maurice sur Moselle  in den Vogesen teil.

Dieses anspruchsvolle  und technisch schwierige Enduro-Rennen verlangt den Fahrern so einiges ab. Mehrere Wertungsprüfungen, so genannte  Stages, sind zu durchzuführen und dabei ist auf die Zeit zu achten, denn am Ende gewinnt auch hier der Schnellste. Bei jeder Stage absolvieren die Fahrer schwieriges Gelände über Stock, Stein, Wiese und durch den Wald und das in möglichst kurzer Zeit. Die Überführungsfahrten von Stage zu Stage werden zwar nicht gewertet, müssen von den Teilnehmern jedoch in einem zuvor festgelegten Zeitlimit zurückgelegt werden. Mit einer Gesamtlänge von 40 km und über 1.700 Höhenmetern setzt das Rennen in Busson und St. Maurice sur Moselle neben technischem Fahrvermögen auch Kondition und Durchhaltewillen voraus. Eine zusätzliche Schwierigkeit war dadurch gegeben, dass es sich beim Rennen um ein Blindrace handelte, bei dem die Fahrer die Strecke vorher weder besichtigen noch abfahren dürfen.

Bei idealen Wetterbedingungen startete das Rennen mit 250. Fahrern mit der ersten Stage vom 1247m hohen Ballon d'Alsace. Trotz der langen Rennpause konnte Marvin Kaufmann gut in das international stark besetzte Rennen starten und erreichte auf Anhieb Platz 20. Auf der zweiten Stage lief es noch besser und er konnte sogar den 18. Platz belegen. Anschließend mussten die Fahrer in der Überführungsfahrt wieder den Ballon d'Alsace bezwingen, um zum Start der dritten Etappe zu gelangen. In dieser hatte Kaufmann weniger gute Karten, denn in etwa der Streckenmitte fuhr er sich einen platten Reifen ein und musste den Rest der Strecke auf der Felge zu Ende fahren.  Durch diesen Plattfuß verlor er viel Zeit und konnte hier nur den 46. Platz belegen. Nach der Reparatur des Hinterrades und mit genügend Ärger-Adrenalin im Blut, ging es dann in die letzte Stage. In dieser Highspeed Etappe jagte er mit bis zu 55 km/h über Wiesenstücke in Richtung Ziel. Hier konnte er sein ausgezeichnetes technisches Fahrkönnen ausspielen und landete auf einem sensationellen 5. Platz. In der Gesamtwertung erreichte er letzlich den 20. Gesamtrang, bzw. den 14. in seiner Klasse.

Bei 142 Montainbikern in meiner Klasse ein idealer Start in die neue Saison. Beim Rennen dieser Tour in Sainte Marie aux Mines kann ich leider nicht dabei sein, dennoch bin ich sehr zufrieden. Mit lediglich 14 Sekunden Rückstand auf Platz 10, hätte ich ohne den technischen Defekt einen Platz unter den besten Zehn erreichen können. Vielleicht gelingt mir das im nächsten Jahr, so Kaufmann.

Die Cannondale Enduro Tour besteht aus drei Rennen, von denen in diesem Jahr das Rennen im fanzösischen Semoy abgesagt werden muss. Alle Infos zu dieser Tour gibt es hier: https://www.cannondale-endurotour.com/en/home/

 

Bild(Marina Hofherr): Das Bild zeigt Marvin Kaufmann beim Rennen am Ballon d‘Alsace